Joomla das beste CMS der Welt

Was ist Joomla?

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Joomla ist ein sogenanntes CMS. CMS steht für Content Management System. Zu Deutsch also ein Verwaltungssystem für Inhalte.

Diese Inhalte entsprechen Texten, Anwendungen, Bildern, Videos, Online-Shop-Produkten, kurzum: Sämtlichen Inhalten, die man von einem Internetauftritt erwarten kann.

Mittels eines CMS ist auch ein Benutzer ohne Programmierkenntnisse in der Lage, seinen Internetauftritt selbstständig zu pflegen. Wurde das CMS einmal korrekt eingerichtet, benötigt der Nutzer keine weiteren Eingriffe eines Administrators oder Programmierers mehr. Selbst Programmupdates lassen sich in vielen Fällen per Mausklick automatisiert durchführen.

Joomla selbst ist ein gängiges und weit verbreitetes CMS. Es handelt sich hierbei um eine Open-Source-Software, also eine vollkommen kostenlose Software mit offenen Quellcodes.
Seinen Siegeszug im Internet trat Joomla nicht nur aufgrund dieser Tatsache an, sondern vor allem durch seine einfache Handhabung und auch nicht zuletzt durch die schier unendlichen Möglichkeiten an Applikationen und Anwendungen. Alle diese Anwendungen, die sich bei Joomla "Module", "Plugins" und "Komponenten" nennen, sind ebenfalls kostenfrei verfügbar und lassen sich innerhalb weniger Minuten dem Internetauftritt hinzufügen.

Joomla ist mehr als nur ein Baukastensystem, um statischen Inhalt zu präsentieren. Für dieses CMS gibt es nichts, was es nicht gibt. Vom Online-Shop, über Community-Komponenten, Chats, Shoutboxen, Kontaktformulare, Online-Spiele, Bonus-Punkt-Systeme, Fahrplananzeigen, usw. lassen sich nahezu alle nur denkbaren Anwendungen integrieren.
Zuweilen sind auch kostenpflichtige Anwendungen erhältlich. In den meisten Fällen jedoch bietet sich bei näherem Hinsehen immer auch eine kostenfreie Alternative.

Was sind Module, Plugins und Komponenten?

Ein Beispiel für eine Komponente ist der VirtueMart, der integrierbare Online-Shop für Joomla. Komponenten sind eigenständige Programmteile, die eine eigene Verwaltung mit sich bringen. Diese integriert sich ebenso in das Backend (Verwaltungskonsole) von Joomla, wie sie sich auch im Frontend (die Internetseite selbst) nahtlos in das Gesamtbild einfügt.
Komponenten können einzeln für sich aktualisiert werden. Am Beispiel von VirtueMart ist dies mit nur einem Klick im Backend möglich. Das Update erfolgt dann automatisiert.

Ein typisches Beispiel für ein Modul ist bei Joomla das Menü. (Es sind auch mehrere Menüs möglich.) Module präsentieren anzeigbare Inhalte auf der Internetseite, die mit Funktionen belegt werden können. Beispielsweise sind die Menüeinträge mit klickbaren Links versehen, die zu weiterem Inhalt führen.
Ein weiteres Beispiel für ein Joomla-Modul ist die Suchfunktion, die es für unterschiedliche Komponenten gibt. (Suche in Blogartikeln, Suche nach Produkten im Online-Shop, usw.)

Unter Plugins versteht man ins System eingebettete Funktionalitäten, die eher im Hintergrund agieren. Beispielsweise ein Editor, mit dessen Hilfe die Blogeinträge, Newsletter (übrigens auch eine Komponente für Joomla), geschrieben werden können. Dieser ist von der Aufmachung her an gängige Schreibprogramme angelehnt.
Auch Search-Bots und System-Logs sind Joomla-Plugins. Sie stellen also eher technischen Hintergrundinhalt dar.

Joomla Templates

Kommen wir zur Optik von Joomla, denn Joomla ist optisch betrachtet nicht gleich Joomla. Auf zahlreichen Internetseiten kann zwischen tausenden von Templates gewählt werden. Ein Template ist quasi der Anzug, den Joomla trägt. Man kann sich diesen Anzug als fertiges Layout vorstellen. Es gibt Layouts mit eckigen oder abgerundeten Boxen, mit gerahmten Boxen oder ohne. Die Positionierung der einzelnen Boxen mit Inhalten wird im Übrigen von Joomla selbst gesteuert. Der Benutzer kann einfach angeben, welcher Inhalt links, rechts oder mittig zu sehen sein soll und in welcher Reihenfolge die Inhalte anzuordnen sind.

Es finden sich konservative Templates, wie auch wirklich Individuelle. Das Schöne ist: Jedes dieser Templates kann bei Bedarf leicht angepasst werden. Viele bringen eine kleine Menüführung im Backend mit, mit deren Hilfe auch der unbedarfte Benutzer die gewünschten Layout-Einstellungen vornehmen kann.
Mit nur wenigen HTML- oder CSS-Kenntnissen ist aber auch ein Eingriff in den Quellcode der Templates möglich.
Für die Templates gilt das Selbe wie für alle Joomla-Bestandteile: Absolut nichts ist unmöglich!

Installation von Joomla

Der besondere Vorteil von Joomla liegt in die Schnelligkeit, mit der Installationen und Anpassungen vorgenommen werden können. Joomla selbst installiert sich über ein Browsermenü und führt den Benutzer Schritt für Schritt durch die Installation.
Die meisten der Module, Plugins und Komponenten lassen sich dann ganz einfach über das Backend zum Hochladen auswählen und installieren sich vollkommen selbsttätig.
Der Nutzer braucht lediglich noch die gewünschten Anpassungen an Inhalt und Layout vornehmen. Dieser einfachen Bedienbarkeit verdankt Joomla seinen unaufhaltsamen Siegeszug.

Vorteile von Joomla

Selbst viele professionelle Webprogrammierer arbeiten mittlerweile mit Joomla. Auf diese Weise setzen sie für den Kunden einfach und schnell das Grundgerüst der Internetseite auf, und müssen nun nur noch die gewünschten Anpassungen vornehmen.
Durch den offenen Quellcode von Joomla sind auch erweiterte Programmierungen, die sich an Joomla anfügen, sowie Anpassungen am Quellcode problemlos möglich.
Die Zeitspanne, in der ein Internetauftritt erzeugt werden kann, verkürzt sich erheblich.

Module, Plugins und Komponenten können im Backend jedes für sich einzeln aktiviert oder deaktiviert werden. Damit steuert der Benutzer die Dynamik seiner Webseite mit einem einfachen Mausklick.

Während früher viel Zeit auf die technische Umsetzung verwendet werden musste, muss heute das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden. Heute wird das Rad lediglich individuell angepasst und mit der eigenen Optik versehen.

Fazit zu Joomla

Joomla ist für erfahrene Webdesigner, wie auch für unbedarfte Benutzer gleichermaßen geeignet. Dieses CMS stößt nur in seltenen Fällen an seine Grenzen der Möglichkeiten, und selbst dann ist es durch eine Anpassung des Quellcodes immer noch erweiterbar um das gewünschte Ziel zu erreichen.
Joomla bietet dem Gestalter soviele Freiheiten, dass es zum Teil schwer ist, sich für einen Weg zu entscheiden.